Abgespielt
Spielzeit 2004/2005: Moral in Müggenhuusen
Ein Lustspiel in drei Akten von Jens Exler.
Theaterverlag Karl Mahnke-Verden/Aller
Moral in Müggenhuusen
In die ( anscheinend oder scheinbar) noch intakte dörfliche Welt von Müggenhuusen hat ein Ableger des großen Sündenbabels in der Gestalt eines Night-Clubs Einzug erhalten. Verständlich, daß die Frauen des Dorfes dagegen Sturm laufen, verständlich auch, daß die Männer das mit anderen Augen sehen und daß drei namhaften Vertretern der regierenden Ratsfraktion, an der Spitze dem Bürgermeister selbst, die durch einen "Umfaller" herbeigeführte Abstimmungsniederlage bezüglich der Genehmigung des Clubs eigentlich gar nicht so ungelegen kommt. In "politischem Verantwortungsbewusstsein" nehmen sie das Haus am Rande des Dorfes in näheren und intensiven Augenschein und deklarieren ihre häufigeren Besuche dort als Fraktionssitzungen.
Damit ist der Konfliktknoten schon geschürzt, wird aber noch dicker dadurch, daß die junge, fortschrittliche Lehrerin des Dorfes, verliebt in den ebenso jungen und fortschrittlichen Sohn des Bürgermeisters, mit ihren modernen Ansichten und Ideen von den Sittenwächterinnen in einen Topf mit den Damen des Clubs geworfen wird.
Die Fronten in diesem Streit stehen unverrückbar, bis es den beiden jungen Leuten gelingt, das Frauenbataillon von der Notwendigkeit einer anderen Strategie zu überzeugen.
Wie wird dieser Krieg ausgehen?
Regie: Hannes Demming; Regieassistenz: Judith Derpmann; Soufflage: Henni Kamp/Bobbi Münstermann
Inspizienz: Simon Georges/Klaus Uhlenhake
Kostüme: Helgard Classen-Seifert
Mitwirkende:
Elisabeth Georges (Hilde Noogens),
Margarete Köckemann (Margret Krüger),
Marianne Löcken (Marianne Moog),
Monika Rappers (Monika Wenker),
Annerose Schäfer (Anni Rehbein),
Bernd E. Bäumer (Bernd Moog),
Egbert Kamp (Egbert Noogens),
Peter Oechsner (Peter Wenker),
Hubertus Roters (Hubert Dirksen),
Ulrich Tarner (Uli Noogens)
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Stand: 05. Oktober 2009